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Mammographie: Weniger Schmerzen durch „Selbstbedienung“

Aus Frankreich kommt eine Studie die helfen könnte, Frauen bei der Röntgen-Untersuchung der Brust (Mammographie) Schmerzen zu ersparen. Überraschend dabei ist, dass dies offenbar ohne Qualitätsverluste möglich ist. Ein Nachteil könnte sein, dass die Röntgenassistentinnen mehr Zeit für die Untersuchung benötigen.

Das Verfahren nennt sich „Selbst-Kompression“, was bedeutet, dass die Frauen bei einer Mammographie selbst mitwirken, wenn die Brust für die Röntgenaufnahme zwischen zwei Platten eingeklemmt wird. Hier ist ein hoher Druck nötig, um ein möglichst scharfes Bild zu bekommen. Die Einstellungen, die in der Regel von einer Röntgenassistentin vorgenommen werden, sind aber für viele Frauen schmerzhaft, und manche verzichten deshalb sogar auf die Kontrolltermine.

Für ihre Studie (Interest of Self-compression Technique on Tolerance of Mammography) haben französische Röntgenärzte um Philippe Henrot am Institut de Cancérologie de Lorraine 549 Frauen zwischen 50 und 75 Jahren nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die Frauen in der einen Gruppe wie üblich untersucht wurden, durften die Frauen der anderen Gruppe unter Anleitung der Assistenten selbst bestimmen, mit wie viel Druck die Brust für die Röntgenaufnahme zusammengepresst wurde.

Die Forscher verglichen dann als Maß für den Druck, auf welche Dicke die Brust im Durchschnitt zusammengepresst wurde – und fanden in beiden Gruppen ziemlich genau 5,2 Zentimeter. Die Andruckstärke wurde ebenfalls bestimmt. Sie war bei den Frauen, die an der Untersuchung mitwirken durften, im Durchschnitt fast ein Kilogramm höher. Die Schmerzen dagegen waren auf einer Skala von 1 bis 10 für die Selbst-Kompression mit median 2 Punkten eindeutig geringer als beim assistierten Verfahren (median 3 Punkte) . Diese Verbesserung ging nicht zu Lasten der Bildqualität: In beiden Gruppen musste etwa jede sechste Aufnahme wiederholt werden, was für die Mammographie einen normalen Wert darstellt.

Der einzige Nachteil, den die Selbst-Kompression in dieser Studie mit sich brachte, war, dass die Untersuchung länger dauerte. Etwa in jedem dritten Fall mussten nämlich die Röntgenassistentinnen einschreiten und weitere Anweisungen geben, wobei sie die Frauen meist ermutigten. In einer nachträglichen Befragung beklagten annähernd 70 Prozent der Assistentinnen den höheren Zeitbedarf. Mehr als die Hälfte antwortete mit „unentschlossen“ ob sie die Technik der Selbst-Kompression routinemäßig einsetzen würden. Ob das Verfahren eines Tages routinemäßig angeboten wird, dürfte jedoch vor allem an den Röntgenärzten liegen – und ob die Krankenkassen bereit wären, den erhöhten Aufwand zu bezahlen.

Henrot P et al.: Self-compression Technique vs Standard Compression in Mammography: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. 2019 Feb 4. doi:10.1001/jamainternmed.2018.7169

Gekaufte Patienten?

Habe mir gerade eine Reportage von Klaus Balzer in der ARD angesehen, zur der ich unbedingt meinen Senf geben möchte. Das Ganze hatte den Titel: Der gekaufte Patient? – Wie Pharmakonzerne Verbände benutzen und lief unter dem Etikett „Die Story“. Nun ja, Geschichten erzählen ist das Eine, Journalismus – investigativer zumal – ist eine andere Sache. Warum geht´s?

Die Firma Roche - hier der Hauptsitz in Basel - unterstützt wie viele andere Pharmaunternehmen Patientenorganisationen. (Foto Wladyslaw Sojka www.soyka.photo, Lizenz Freie Kunst 1.3)

Die Firma Roche – hier der Hauptsitz in Basel – unterstützt wie viele andere Pharmaunternehmen Patientenorganisationen. (Foto Wladyslaw Sojka, Lizenz Freie Kunst 1.3)

In Selbsthilfegruppen sollen Patienten Patienten beraten, sagt der Sprecher- „und zwar unabhängig“. Dies mache die Selbsthilfegruppen so attraktiv für die Pharmaindustrie. Vorgestellt wird zunächst die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“, die etwa 40000 Patienten erreicht. Deren (damalige) Vorsitzende Hilde Schulze mache Lobbyarbeit für bessere Krebsmedikamente. Dafür bekomme sie von den Krankenkassen und aus anderen öffentlichen Töpfen wenig Geld. Das reiche aber nicht, um zum Beispiel Kongresse mit unabhängigen Experten zu finanzieren.

Einer Patientin wurde aus der Klinik heraus die Teilnahme an einer klinischen Studie mit dem neuen, aber auch sehr teuren Wirkstoff Letrozol (Handelsname Femara) nahegelegt und sie wurde von dort an mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs, verwiesen. „Was nicht in der Broschüre steht: mamazone erhält auch Spenden von der Pharmaindustrie.“

Man filmt auf einem Kongress von mamazone, wo binnen drei Tagen „Diplompatientinnen“ ausgebildet werden. Die Vorsitzende Ursula Goldmann-Posch räumt ein, dass Diplompatientinnen teurer sind für das gesamt Gesundheitswesen, weil sie mehr einfordern. „Gewinner dieses Drucks ist die Pharmaindustrie.“

Die Unternehmen zahlen auf der Veranstaltung Standgebühren an mamazone. Goldmann-Posch spricht von der Kooperation mit dem Pharmakonzern Roche, „eine gute Möglichkeit, unsere Stimme in einen Konzern einzubringen.“ Dafür habe mamazone in 2014 von Roche 100000 Euro bekommen, sagt der Reporter – knapp die Hälfte aller Einnahmen. In der Bilanz seien aber nur 1600 Euro direkte Spenden von der Pharmaindustrie ausgewiesen.

Sowohl die Firma Roche als auch der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VfA), dessen Mitgieder insgesamt 5,6 Millionen Euro pro Jahr an Patientenorganisationen spenden, wollen dazu nicht vor laufender Kamera Stellung nehmen.

Spätestens ab hier verlässt die Reportage meines Erachtens den Boden einer soliden Berichterstattung zugunsten einer Vorabverurteilung. Kritisiert wird beispielsweise, dass die Patienten auf der VfA-Webseite „vor allem auf Arzneimittelstudien verwiesen werden, die ausschließlich von der Industrie finanziert werden“. Man „vergisst“ aber zu erwähnen, dass aus öffentlichen Mitteln fast keine derartige Studien bezahlt werden, und dass es den Krankenkassen nur in Ausnahmen erlaubt ist, solche Studien zu unternehmen.

Statt nun aber die Politik zu kritisieren, die mit ihren Weichenstellungen diese vermeintliche Schieflage erst geschaffen hat, geht es munter weiter mit dem Pharma-Bashing: 70000 Patienteninitiativen gibt es in Deutschland, hat Reporter Klaus Balzer herausgefunden und fragt: „machen diese sich abhängig?“. Das scheint mir ziemlich unwahrscheinlich, zumal eine einfache Rechnung ergibt, dass jede dieser Initiativen im Durchschnitt gerade einmal 80 Euro pro Jahr erhält (5,6 Millionen durch 70000).

Am Institut für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln spricht man mit Klaus Koch, den ich als früheren Kollegen schätze und der sich seit Jahren mit der Problematik beschäftigt. Ja, dies sei gängige Praxis und Teil des Marketings, bestätigt er. Zitiert wird eine Untersuchung des IQWiG, wonach neue Medikamente zu 60 % „keine neue Wirksamkeit gegenüber Alten hätten“. Wir lernen, dass die Pharmakonzerne sich schon sehr früh Gedanken machen, wie sie ihre Produkte vermarkten und zu welchen Gruppen sie dafür Kontakt aufnehmen müssen.

Dr. Jutta Scheiderbauer begründet für die Selbsthilfegruppe TIMS (Trierer Informationsstelle Multiple Sklerose), warum man keine Kooperationen mit der Pharmaindustrie betreibt: „man sollte sich nicht in Verdacht bringen.“ Eine direkte Bestechung sieht sie nicht, befürchtet aber einen Gewöhnungseffekt.

Befragt wird auch die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) die ihre Zusammenarbeit verteidigt und auf die hauseigenen Leitlinien verweist: Unterstützung wird angenommen, ein Mitspracherecht gibt es aber nicht. Der Anteil der Unterstützung am Gesamtbudget der Gesellschaft liegt demnach bei 1 – 1,8 Prozent für die Jahre 2012- 2014.

Auch ein Patient mit Myasthenie dient zur Illustration des Verdachts: Hans Rohn von der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG). Aus eigener Erfahrung spricht er über die Nebenwirkungen der vielen Medikamente, die er einnehmen muss. Jetzt lautet der Vorwurf, die Pharmaindustre entwickle zu wenige Medikamente gegen Krankheiten wie die Myasthenie, weil nur wenige Menschen daran leiden und damit kein Geld zu verdienen wäre. Auf den Veranstaltungen der DMG liegen auch Informationsmaterialen über neue bzw. (noch) nicht zugelassen Medikamente aus und solche, die über klinische Studien informieren.

Bin ich der Einzige, dem diese Aneinandereihung widersprüchlich erscheint? Jedenfalls hat die DMG ein Konzept erstellt, wonach ihre Patienten ohne Einfluss der Industrie in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kliniken an Studien mitwirken sollen – und ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis diese Initiative führen wird.

Am Schluss steht das Fazit: „Geld von der Industrie zu nehmen macht es schwer, unabhängig zu bleiben.“ Die Frauenselbsthilfe nach Krebs unter Hilde Schulte hat deshalb die Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie aufgekündigt. Deren Dachverband, die Deutsche Krebshilfe, lehnt derartige Kooperationen ohnehin an.

Europaweit könnte der Trend jedoch in eine andere Richtung gehen. Die European Patients´ Academy on Therapeutic Innovation (EUPATI) mit Sitz in Bern wird nur etwa zur Hälfte aus Steuern finanziert, die andere Hälfte – nämlich 5 Millionen Euro kommen wiederum von der Industrie. Und das ist gut so, befindet David Hans-U. Haerry. Der ist nicht nur Mitglied eines Verbandes von AIDS-Betroffenen, sondern wird auch noch von EUPATI bezahlt, stellt der Sprecher fest.

Haerry erklärt, dass die Pharmaindustrie nunmal diejenigen seien, die einen Wirkstoff am schnellsten zum marktreifen Medikament entwickeln könnten. Auch dass diese Zusammenarbeit es den Patienten erleichtert, in klinische Studien aufgenommen zu werden, sei absolut richtig.

Ja aber… kommt es erneut aus dem Off: Auch neue, zugelassene Medikamente seien in zwei Drittel aller Fälle nicht besser, als schon vorhandene. Das ist bedauerlich, denke ich mir. Solange man aber nicht im Voraus weiß, welches Drittel der Arzneien nicht nur neu und teuer ist, sondern auch noch besser als der Standard, ist der Einwurf wenig hilfreich.

Fast schon im Abspann höre ich: „Forschung ist ja nicht grundsätzlich schlecht für den Patienten. Es geht auch nicht um eine pauschale Verurteilung.“ Eine Selbstverpflichtung, die Zahlungen offenzulegen sei aber nicht genug, moralisiert der Sprecher noch aus dem Off, und dann sind sie vorbei die 45 Minuten Reportage, von der ich mir neue Erkenntnisse erhofft hatte. Vergeblich.

Denn immer wieder schoß mir bei dieser Reportage die Frage durch den Kopf: „Ja und?“. Warum sollten Pharmafirmen denn nicht mit den Patienten reden? Wer hat denn die aktuellsten Informationen über die neusten Medikamente? Und welchen konkreten Beweis gibt es dafür, dass irgendjemand bestochen wurde oder durch den Informationsaustausch zu Schaden gekommen wäre?

Nein, liebe Kollegen, kritisieren alleine genügt mir nicht. Es fehlen mir Ideen, wie man das System besser machen kann und ich würde mir wünschen, dass ihr mit meinen Zwangsgebühren einen ganz alltäglichen Interessenkonflikt nicht ohne harte Beweise zu einem Skandal hochstilisiert. Das Ganze lief ja unter dem Etikett „Die Story im Ersten“ und das war leider ein ganz schön dünne Story. Eurer Forderung im letzten Satz des Films stimme ich dennoch zu: „Das Mindeste wäre es, dass jeder Patient in einer Initiative erfährt, wer sie mitfinanziert.“

BH gegen Brustkrebs

Mit einem Büstenhalter voll moderner Messelektronik soll das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ermittelt werden. Der von dem Pathologieprofessor Hugh Simpson an der Universität Glasgow entwickelte BH verfügt über 16 Temperaturfühler, die ihre Messungen im Abstand von 64 Sekunden vornehmen. Bis zu 4000 Messwerte können gespeichert und zur Auswertung direkt in einen Computer eingespeist werden.

Simpson und sein Kollege Keith Griffiths vom Tenovus Institut in Cardiff werteten die Temperaturschwankungen in der Brust während des weiblichen Zyklus aus, die bei 15 Probandinnen ermittelt wurden. Gemäß den Vorhersagen der Forscher hatten vorbelastete Frauen, denen bereits einmal Krebsgewebe entfernt worden war, eine Temperaturkurve, die sich deutlich von der unbelasteter Probandinnen unterschied.

Bei Frauen, die keiner Risikogruppe angehören, ändert sich demnach die Brusttemperatur mit der Menge des Schwangerschaftshormons Progesteron im Blut. Dies führt dazu, dass die Brüste ihre höchste Temperatur vier Tage nach dem Hormonmaximum erreichen. In den vorbelasteten Frauen allerdings war dieser Zusammenhang zwischen Hormonzyklus und Brusttemperatur verloren gegangen.

Simpson und Griffiths halten es für möglich, dass ihre Erfindung Frauen mit erhöhtem Krebsrisiko schon Jahre vor der Entwicklung einer Geschwulst erkennen kann. Allerdings dämpften die Forscher allzu hohe Erwartungen mit dem Hinweis, dass die bisherigen Erkenntnisse noch durch weitere Forschungen bestätigt werden müssen.

(erschienen in der WELT vom 24. Juni 1990)

Quelle: Vines, G: Bra measures younger women’s risk of cancer. New Scientist, 17. März 1990

 

Krebsforschung: Angriff auf den neu-Rezeptor

Mit einem Eingriff in den Mechanismus der Zellteilung wollen deutsche und amerikanische Wissenschaftler das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen. Wie die Forscher mitteilten, gelang es, ein Eiweißmolekül an der Weitergabe von Wachstumssignalen zu hindern. Das Molekül, der neu-Rezeptor, steckt in der Zellhülle und ist bei einem Viertel aller Brustdrüsen-Tumore vermehrt zu finden.

Wie viele andere Rezeptoren besteht dieser Eiweißstoff aus drei Abschnitten. Wird auf der Zelloberfläche ein Stoff gebunden, so leitet ein Teil, der die Zellhülle durchzieht, dieses Signal an den dritten Abschnitt des Rezeptors weiter, der im Zellinneren liegt. Verbunden mit diesem Vorgang ist eine Formänderung des Moleküls. Weitere Botenstoffe werden auf den Weg zum Kern geschickt, am Ende dieser Kaskade steht dann die Zellteilung.

Wird die Zellteilung zu häufig ausgelöst, kann es zu krebsartigem Wachstum kommen. Dennis Slamon von der Universität San Diego gelang es nun, das Wachstum von Tumoren in Mäusen zu verlangsamen, indem er den Tieren zelluläre Abwehrstoffe (Antikörper) verabreichte, die sich am neu-Rezeptor festsetzen. Dadurch wird vermutlich der Platz für einen löslichen Botenstoff besetzt, der bis jetzt noch nicht identifiziert werden konnte. Das Signal zur Teilung kann dann vom neu-Rezeptor nicht mehr in das Zellinnere weitergeleitet werden.

Eine andere Strategie verfolgt Axel Ullrich (Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried). Ullrich stellte Teile des neu-Rezeptors im Reagenzglas her und benutzte diese dazu, den Botenstoff „wegzufangen“. Die gleiche Methode wird zur Zeit erprobt, um Aidsviren am Eintritt in ihre Wirtszellen zu hindern; viele andere Anwendungen sind denkbar. Für den Einsatz von Rezeptor-Bruchstücken gegen den Brustdrüsenkrebs muss deren Überlebenszeit innerhalb der Zelle aber noch verbessert werden, was durch den Austausch einzelner Bausteine des Rezeptors möglich sein sollte.

(erschienen in der WELT am 23. Dezember 1989)

Quelle: 7. Expertentreffen der Dr. Mildred Scheel-Stiftung über Onkogene und ihre Bedeutung in der Tumordiagnostik, Bonn, November 1989

Was ist daraus geworden? Dennis Slamon war mit seiner Forschung auf dem richtigen Weg. Der Rezeptor wurde inzwischen in „HER2/neu“ umbenannt und dient nicht nur zur Diagnose des Brustkrebs. Er ist auch ein wichtiger Angriffspunkt für jenes Fünftel aller Brustkrebserkrankungen, die als „HER2-positiv“ bezeichnet werden. Slamons Lebenswerk wurde 2008 verfilmt in der TV-Produktion Living proof , er gilt seit einigen Jahren als heißer Kandidat für den Medizin-Nobelpreis. Axel Ullrich wurde einer der erfolgreichsten deutschen Wissenschaftler. Er veröffentlichte an die 600 Publikationen, gründete fünf Biotech-Firmen – und war mit Slamon maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des Antikörpers Trastuzumab (Herceptin), der bei HER2/neu-positiven Brustkrebserkrankungen eingesetzt wird. Und für mich als Journalisten bleibt das befriedigende Gefühl, diese faszinierende Geschichte über ein Viertel Jahrhundert begleitet zu haben.